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TuS Holstein Quickborn Tennis e.V. | Saisonberichte

Saisonberichte 2011 der Mannschaften

1. Damen 50


Klassenerhalt !


Zunächst die schlechte Nachricht: die Medenspielzeit ist schon wieder vorbei.
Und nun die gute Nachricht: Wir haben die Klasse erhalten!
Vielen Dank den beiden TAF Damen Susanne und Karin sowie Ulrike vom TUS,
die uns aus "aus der Patsche" geholfen haben, als wir wirklich in Not waren,
bedingt durch fehlende Mannschaftsspielerinnen und auch Verletzte.
Leider hat sich diese Spielergemeinschaft ja schon wieder "aufgelöst". Das ist wirklich schade...

Bei dem Heimspiel (ohne Angelika) hat uns die Hitze schwer zu schaffen gemacht. Birgit musste den 3. Satz verschenken - Helga, Ulrike und Karin hielten durch und gingen mit hochrotem Kopf vom Platz.
Sie haben wirklich alles gegeben, aber leider doch verloren...
In dieser Hitze spielen zu müssen, ist eigentlich unzumutbar. Trotzdem gibt es tatsächlich Spielerinnen, denen das nichts ausmachte...

Insgesamt haben wir also folgendermaßen gespielt:
2:4 gegen Hamberge - sehr knapp verloren
3:3 gegen Bönningstedt - Susanne vom TAF und Birgit haben das 2. Doppel gespielt und obwohl wir noch nie zusammen auf dem Platz standen, haben wir dann im 3. Satz gewonnen
1:5 gegen Großhansdorf - Der einzige Punkt war das Doppel von Ulrike und mir
5:1 gegen Schenefeld (mit x Regenunterbrechnungen). Das letzte Doppel, Unterbrechung im 3. Satz bei 1:0, und 30 Beide, haben Susanne (TUS) und ich dann ab 21.15 Uhr weitergespielt und gewonnen. Um 0.00 Uhr waren wir dann endlich Zuhause.
4:2 gegen Glashütte - Leider hat Karin hier in 3 Sätzen ihr Einzel verloren, aber super gespielt.
Helga musste mit Verletzung im 1. Satz aufgeben.

Bei dieser Gelegenheit ein Lob an Eddi. Das Essen war immer sehr gut und die Damen von Glashütte
wollten gar nicht nach ihrem 1:5 gegen uns gehen, weil es ihnen so gut bei uns gefallen hat. Naja, wir sind ja auch eine nette Mannschaft..

Ich wünsche uns allen noch eine schöne Sommerzeit und vielleicht gibt es ja noch das ein oder andere Tennistreffen...

Es spielten: Angelika Steffen, Birgit Khiri, Susanne Limpinel, Helga Lohstöter, Karin Mahn, Ulrike Spraetz, Karin Maerz (TAF) und Susanne Schmitz (TAF)

Birgit im Namen der DAMEN 50 Verbandsliga !




1. Herren 55

Jahresbericht 1. Herren 55 für 2011

Abgesang auf eine Traditionsmannschaft

Es war einmal vor vielen, vielen Jahren eine Mannschaft, genannt 2. Herren .
Die Bälle waren noch schön weiss und die Schläger aus solidem Holz.
Die Truppe war eine Mischung aus uns damals etwa .Dreissigjährigen, alles selbsttrainierte Späteinsteiger und verstärkt durch Spieler aus den 1. Knaben, später den 1. Junioren.
Im Laufe der Zeit kamen immer mehr junge Leute dazu, gut trainiert, die uns einfach überlegen waren und die ältere Stamm-Mannschaft wechselte allzugern in die Jung-Senioren Altersgruppe.
Das war die Blütezeit der Mannschaft, denn wir spielten unter Gleichaltrigen. Alle waren noch voll im Saft, energiegeladen und erlebnishungrig.
Den Reisen zu gegnerischen Mannschaften wurde erwartungsvoll entgegen gesehen und es war immer spannend. Die After- Match Parties waren wirklich nicht von schlechten Eltern. Es wurde gefeiert, gesungen, gut gegessen und gesof…. Pardon getrunken.
Nach dem Motto : Nich veel snacken - Kopf in` Nacken. Die einsam daheim gebliebenen Damen und sonstigen Begleiterinnen brauchten einen gewissen Hang zum Pflegma , ein solides Nervenkostüm und eine erweiterte Toleranzgrenze .

Der menschlichen Natur folgend, alterten die Mitglieder des Teams jedoch mit den Jahren ein wenig und der Weg in die ungeliebten Senioren-Mannschaften war vorgezeichnet.
Die damalig vorherrschende Meinung lautete : Senioren - Altersgruppe 1 ( das ist der Anfang vom Ende ), Altersgruppe 2 ( es ist schon etwas bedenklich ) oder gar Altersgruppe 3. ( Was , sind die immer noch da ?? )
Wer wollte in den besten Jahren eines Mannes schon ein Senior sein ?
Es hieß dann überraschenderweise nicht mehr Senioren,. Der Tennis Verband fand die geniale Lösung des Problems und formulierte es ganz weise so : Herren 50.

Damit konnten wir gut leben. Es tauchten in der Folge jedoch wiederum auch dort immer mehr jüngere spielstarke Gegner auf, als bei einigen von uns schon der 60. Geburtstag in Sichtweite kam.
Wir mussten aber noch 1 -2 Jahre warten, bis wir Jürgen Ehrhardt, dann endlich 55 Jahre alt geworden, aufnehmen durften. Damit hatten wir endlich eine wirkliche Nr. 1 .

So konnten wir problemlos in die Herren 55 überwechseln. Der Zwang zu 4er Mannschaftten nahm Gestalt an, aber es gab noch die zweigleisige Möglichkeit in der bewährten 6er Formation weiter zu spielen.
Das ging eine Zeitlang ganz gut. Die 70. Geburtstage mehrten sich. Wir liefen immer noch unter Herren 55. Mangelnde Reiselust und nachlassendes Interesse an Punktspielen gestaltete die Fahrten zu auswärtigen Gegnern immer schwieriger.
Wer mag schon um 9.00 Uhr am Sonntag in St. Michaelisdonn erscheinen ?.
Dazu kam, die ehemals so jungen, attraktiven weiblichen Begleitungen der anderen Mannschaften waren auch nicht mehr so interessant wie in früheren Jahren.
Bei Einigen kamen die Zipperlein , bei Anderen lag der Grund des Ausfalls bei einfach mal so geplanten Urlaubsreisen ohne Rücksicht auf die Spieltermine im Mai und Juni.
Der Mannschaftsführer fand im Laufe der Spielsaison immer weniger willige Mitstreiter.
Nachdem zunächst noch ein bißchen gemault wurde : Warum komme ich nicht gleich zum Einsatz, so klang es später : Was, ich schon wieder ?
Es war eigentlich immer Not an spielwilligen Mitstreitern. Und das trotz 16 ( ! ) Meldungen . Das positive daran war, der Mannschaftsführer konnte sich erstmalig völlig stressfrei seinem eigenem Spiel widmen,
hatte er doch hinter seinem Rücken keine etwas missgestimmten Akteure, die nicht zum Einsatz kamen. Es waren keine da !

In den Jahren verschlissen sich viele Mannschaftsführer. Um nur einige zu nennen, wie z:B. im Anfang Hubert Rieg,, Jürgen Herbst später Lutz Mahn, Dr. Wolfgang Hohlbaum, Hans -Jörg Mall und Jürgen Ehrhardt.

Nur wenige Mitspieler waren an dem Status der Nr 1 im Team sonderlich interessiert. Die andere Nr 1 gegenüber ist in der Regel nämlich immer stark. Lieber agierten die Mitspieler an Position 4 bis 6, da konnte man auch leichter mal gewinnen.
Die Ausnahme bildete der unvergleichliche Dr. Wolfgang Hohlbaum . Ausgestattet mit einem unerschütterlichen Selbstvertrauen und dem auch bei Gegnern berühmten antiken Koffer,
bot er auch noch bei viel späteren Begegnungen mit anderen Mannschaften genügend Gesprächsstoff. Zugegeben, manchmal kamen bei den Gegenspielern Zweifel an der durchaus beherzt vorgetragenen Spielkultur unserer wahren Nr 1 auf, aber das spielte keine Rolle für ihn.
Denn wie der Gegner zutreffend beobachtet hatte, waren auch auf den nachfolgenden Positionen unserer Truppe einige Kommilitonen, die durchaus gepflegt einen Schläger gegen den Ball führen konnten.
Gelegentlich bearbeitete er in einer ruhigen Ecke zwichendurch seine Papiere, gab medizinische Erläuterungen und erlaubte uns z. B. einen Blick auf einen im Glas mit Flüssigkeit konservierten Blinddarmfortsatz , sowie andere menschliche Bauteile zu werfen.
Wem wird das sonst schon beim Tennis geboten ?

Eigentlich spielten wir alle Jahre immer als Zweite. Zunächst als 2. Herren, dann 2. Jungsenioren, später 2. Herren 50 und gefolgt von 2. Herren 55. Mit einem Mal mutierten wir in diesem Jahr unerwartet zur 1. Herren 55.
Das hat uns so nachhaltig belastet, dass wir sageund schreibe nur das letzte Punktspiel durch gückliche Umstände gewinnen konnten. So etwas ist uns in all den Jahren noch nie passiert, Irgendwie konnten wir immer gut mitspielen. Mal agierten wir in der Bezirksliga, dann eine Zeit lang in der Verbandsliga.
Es hat zwar niemals zur Meisterschaft gereicht, jedoch immer zu recht ordentlichen Platzierungen.

Einmal hätte es uns doch beinahe erwischt. Wir wurden völlig unerwartet zu einem Aufstiegsspiel in die Landesliga nach Lübeck bestellt.
Lediglich das dritte Doppel und ein Einzel konnten wir uns sichern. Der Gegner aus der anderen Verbandsliga war glücklicherweise wesentlich stärker. Somit blieb uns ein Jahr in der Landesliga mit weiten Reisen im ganzen Lande und sehr viel Haue erspart.

Wir haben in dieser Saison nur ein einziges Spiel gewonnen. Daher lohnt es nicht auf die anderen Medenspiele einzugehen. Wir hätten natürlich einige gute Gründe und Entschuldigungen, sodaß z: B unsere Nr. 2 und Nr 3 Günther Weber und Borries Schröder kurzfristig unerwartet aussteigen mussten. Dazu kommt der zwangläufige Verzicht auf unseren bisherigen Kapitän Jürgen Ehrhardt, der uns in jeder Beziehung sehr fehlt.
Andere Mitglieder haben deutlich an Spielstärke verloren, so war es nicht verwunderlich, dass wir schon gegen unsere 2 . Mannschaft, gleich im Auftaktspiel, keine Chance hatten.
Es gibt jedoch eine positive Ausnahme : Unser Vorsitzender des Ältestenrates der Mannschaft, Reinhold Limpinsel hat bei jedem Einsatz Punkte geholt. Ob die Hitze alle lähmte, der widrige Wind andere Ballkünstler verzweifeln liess oder wider-standsfähige, recht sperrige Gegner vor ihm standen. Reinhold liess sich nicht beirren und zog sein sicheres Spiel beinhart durch. Da können wir alle nur den Hut ziehen und uns vor ihm verbeugen !

Ein Blick in die Zukunft sei gestattet : Die nächste Station in der Tenniskarriere, dann als 4er Team , wären die Herren 65 auf Bezirks- und Landesebene, weiter geht es als Herren 75 in der Landesliga. Dafür haben sich in dieser Saison immerhin 3 ( drei ) Vereine gemeldet. Auf und Abstieg gibt’s dann nicht mehr. Man sieht, es wird schon dünner, obwohl es immer noch 4er Mannschaften sind. Allein das Alter regelt die Spielklasse.

Die Krönung wären dann die Herren 80.
Diese neue Gruppe unterliegt besonderen Statuten des DTB, der WHO , der WTA, der EU, der UNESCO, sowie des Tennis- Bezirks West.
Gleichzeitig verbunden mit der automatischen Aufnahme in das sehr weitreichende Artenschutzprogramm des NABU.Die Statuten besagen, dass es nur noch 2er Mannschaften gibt,die aber mindestens sofort in der 3 oder gar 2. Bundesliga spielen. Das bedeutet weite Reisen in der gesamten Republik. Es müssen 4 gut ausgebildete Ersatzleute mitgebracht werden.
Die Ausbildung der Ersatzleute verlangt einen kürzlich abgeschlossenen 1.Hilfe-Kurs, eine gewisse Kenntnis der Vorgänge im menschlichen Körper und möglichst eine Einweisung in den Gebrauch eines Sauerstoffgerätes.
Sollte ein Mannschaftskollege etwas schwächeln, ein Problem mit dem IN und OUT der Bälle haben, durch eine gewisse Höhrschwäche mit dem Vorzählen des Gegners akustisch nicht mehr so ganz richtig nachkommen oder einfach die Orientierung verlieren, dann muss ein Ersatzmann sofort einspringen und versuchen das laufenden Match irgendwie weiter zu gestalten.
Alle Spiele finden grundsätzlich am Dienstag um 8.00 Uhr statt. Die Gründe sind schnell erklärt. Einmal können die Senioren ganz in Ruhe am Wochenende anreisen und sich bis zum Dienstag akklimatisieren.
Zum anderen schlafen die Senioren sowieso nur schlecht oder garnicht. Dann können sie auch gleich früh aufstehen.
Ausserdem muss das Ende der sportlichen Begegnung möglichst vor 15.00 Uhr erreicht sein, um das Jugendtraining nicht zu beeinträchtigen.
Die Gefahr liegt in dem besonderen Passus der Statuten für diese Klasse, der besagt Wechselpausen, die bei den Punktspielen normalerweise auf 90 Sekunden festgelegt sind, können bis zu 9 Minuten ausgedehnt werden.
Nach dieser Formel lässt sich ein präziser Zeitplan nur schwer kalkulieren. Die Jugend hat schliesslich auch ihr Recht im Verein zu spielen.
Es gibt nur insgesamt 3 Pflichtspieltermine in der Saison. Das erste auf einem Hartplatz, damit die Aufschläge und das Spiel ein wenig an das Tempospiel vergangener Zeiten errinnern. Die Bälle erfahren eine gewisse milde Beschleunigung auf diesem Belag.
Das zweite auf Rasen, damit sich die strapazierten Gelenke vom Hartplatz erholen können und sich ein leichtes Wimbledon-Feeling einstellt.
Sowie das dritte Spiel auf Asche. Da kann man die, besonders in dieser Klasse gefürchteten, Stops perfekt inszenieren.

Nun munkelt man in der Tennisszene von einer absoluten Novität. Geplant ist vor dem Spiel, GPS-unterstützt und mit Hilfe von Googel Earth, das gesamte Geläuf abzuscannen.
Man erhofft sich davon Hinweise für Unebenheiten auf dem Platz zu finden.
Es kann der Platz selber sein, hervorgerufen durch mangelhafte Pflege ( Es soll gelegentlich Clubmitglieder geben, die zu sehr später Stunde den Platz verlassen und ihn nicht mehr so ganz richtig abziehen )
oder die Linien weisen gar Unregelmässigkeiten auf. Alles wird gespeichert. Später, während der entscheidenden Spielphase kann man dann den Gegner mit einem gezielten Ball, genau auf den Platzfehler gespielt, den letzten Nerv rauben.
Das System befindet sich zur Zeit in der letztenTestphase. Wir werden sehen.

Mit Rücksicht auf die regelmäßig sofortige Pflegebedürftigkeit und intensive Behandlung von Collateral-Schäden an den strapazierten Körpern und evtl. der Psyche der Akteure findet das gemeinsame Essen aus Sicherheitsgründen erst am folgenden Tag statt.

Aber das ist noch Zukunft, deshalb hier zurück zur Realität.

Noch im tiefen Winter hatten sich voller Enthusiasmus folgende Mitspieler gemeldet: Wolfgang Benthien, Günther Weber, Borries Schröder, Rainer Roth, Jürgen Ehrhardt, Uwe Kaeckerey, Dieter Meyer, Dietmar Kutta, Hans-Jörg Mall, Hermann Schrader, Lutz Mahn, Reinhold Limpinsel, Gert Erle, Manfred Jacob, Klaus Hielscher und Peter Jöhnk.

Nun ist es geschafft. Die Saison ist beendet. Es folgt nur noch das obligatorische Saison-Finale-Essen, das glücklicherweise zum Teil aus der Mannschaftskasse gesponsort wird . Der Mannschaftsführer wird jetzt noch intensive Einzelgespräche zu diesem Thema führen müssen und hegt die leise Hoffnung, es werden sich vielleicht mehr Mitspieler mit einer Terminzusage leicht tun.

Zugegeben, der Saisonspielbericht ist ein wenig lang geraten. Aber nach dem unvermeidlichen Schnitt, der kommen wird, musste es vielleicht sein.

Der ( Ex )- Mannschaftsführer 1. Herren 55

Aktuelles
 TuS Holstein Quickborn Tennis e.V., Harksheider Weg 264, 25451 Quickborn